Das Unternehmen Lafuma wurde nach seinen drei Gründern, den Brüdern Victor, Alfred und Gabriel Lafuma benannt. Die drei Franzosen beschlossen 1930 das Unternehmen zu gründen und ihre Erfahrungen als Gerber und Sattler in Herstellung und Verkauf von allen Formen der Tasche, inklusive dem Rucksack, einfließen zu lassen.
Dass die Struktur des Rucksackes zur gleichen Zeit erfunden wurde, zu der auch der bezahlte Urlaub eingeführt wurde, sorgte 1936 für den namenlosen Erfolg dieses Produktes - der "Lafuma" war geboren.
Bereits 1934 äußerte Gabriel Lafuma sein Interesse daran Sicherheitsausrüstung für Bergsteiger, die den Mount Everest besteigen wollen, zu entwickeln. Bereits wenig später arbeitete Lafuma mit namhaften Athleten zusammen, um die Produkte ihrer neuen Serie zu gestalten und zu verbessern.
Schon bald ist das Unternehmen für die Franzosen kaum noch wegzudenken. 1940 unterstützt Lafuma die französische Armee mit 12.000 Rucksäcken. Auch auf der 1948 stattfindenden Paul-Emile Victor-Expedition an den Nordpol wurden Lafuma-Rucksäcke benutzt. 1952 unterstützte Lafuma darüber hinaus das französische Team bei den Olympischen Spielen.
Im selben Jahr bot Lafuma erstmalig Campingmöbel an. Die Einführung fiel mit dem Zeitalter der motorisierten Fahrzeuge und der Erholung zusammen, welchem die Lafuma-Campingmöbel neben ihrer außerordentlichen Qualität ihren sofortigen Erfolg zu verdanken haben. 1964 führte Lafuma das erste Logo ein, das neben Rucksäcken auch die Möbel repräsentieren sollte. Ein kleines winkendes Männchen mit einem Rucksack auf dem Rücken war das zukünftige Logo des Unternehmens.
In den 70er Jahren wurde Lafuma vom Streben nach einem Ausbau des Unternehmens geprägt. Vor allem international wollte man erfolgreicher werden. 1980 wurde eine Tochterfirma in Tunesien eröffnet. Ein Generationswechsel am Kopf des Unternehmens führt zu der Entscheidung eine komplette Serie von Wanderprodukten anzubieten, welche durch den Rucksack inspiriert wurde. Auch ein neues Logo wurde eingeführt. Das Symbol eines Pappelblattes sollte von nun an das Unternehmen Lafuma repräsentieren. Die Spitzen des Blattes sollen an die Spitzen der Berge und damit an die große Auswahl an Bergsteigerprodukten erinnern. Auch mit den ausdauernden Eigenschaften des Blattes soll das Logo und damit das Unternehmen assoziiert werden. Das neue Logo trennt das gegenwärtige Unternehmen deutlich von seinen Erfindern, die immer das "L", als Anfangsbuchstabe des Firmennamens für das Logo verwendeten.
Seit den 70er Jahren machte sich das Unternehmen vor allem durch zwei seiner Mitarbeiter einen Namen, welche als Bergsteiger überaus erfolgreich waren und so schnell zum Aushängeschild des Unternehmens wurden. Die Karriere von Patrick Gabarrou, einem technischen Mitarbeiter Lafumas, begann 1974, als er mit Jean-Pierre Albinoni erstmals die Gabarrou-Albioni-Schlucht auf dem Mont Blanc bezwang. Gabarrou feierte in den folgenden Jahren noch viele andere Erstbesteigungen auf dem Mont Blanc, aber auch in den Alpen und vielen anderen Gebirgszügen weltweit. Eine andere technische Mitarbeiterin des Unternehmens Lafuma, welche ebenfalls als Bergsteigerin Karriere machte, ist Catherine Destivelle. Sie begann ihre Bergsteiger-Karriere 1990, als sie als erste Frau den Bonatti Pillar bestieg. Auch in Zukunft nahm sie an vielen Expeditionen teil und konnte einige großartige Erfolge feiern. So war sie 1993 die erste Frau, die den Walker Spur des Grand Jorasses bestieg und blieb bis heute die Einzige.
Währenddessen wuchs der Erfolg des Unternehmens stetig. 1992 übernahm Lafuma Mac und bot darauf hin erstmals Kleidung an. Auch Lafuma Ungarn entstand im gleichen Jahr. In Savar war Lafuma Ungarn verantwortlich für die Herstellung von Fachbekleidung. Ebenfalls im Jahre 1992 begann die Partnerschaft mit "France Nature Environement", was den Anfang der umweltverträglichen Entwicklung darstellte. 1993 erfand Lafuma den sogenannten "Greenbag" ein Rucksack der aus recycelter Baumwolle hergestellt wird und darum besonders umweltfreundlich ist. 1994 wurde Lafuma zu Lafuma S.A.. Ein Jahr später erfolgten die Übernahmen von "Millet" und "Le Chameau". 1998 begann die Partnerschaft von Lafuma mit dem WWF, außerdem wurde in diesem Jahr der erste umweltfreundliche Schulrucksack, welcher den Namen "Lafuma Protect 25" trägt, auf den Markt gebracht. Im darauffolgenden Jahr wurde der erste Lafuma-Shop in Hong Kong eröffnet. 2000 brachte Lafuma erstmals Schuhe auf den Markt und eröffnete Stores in Nizza und Lyon. Auch der neue Slogan "Listen to the world breathing" sorgt für frischen Wind bei Lafuma. Bereits ein Jahr später änderte sich die Farbe des Logos in Orange. 2001 übernahm Lafuma einen deutschen Outdoor-Material-Hersteller mit dem Namen "Big Pack".Im Jahr 2003 erfolgte darüber hinaus die Übernahme lizenzierter "Millet's" Transaktionen in Japan. Diese wurden in eine neue Tochterfirma integriert, welche die Marken des Unternehmens auf den japanischen Inseln vertreiben sollte. Im Jahr darauf entwickelte Lafuma verschiedene Serien mit umweltfreundlichen Schuhen, Möbeln und Kleidungsstücken. 2007 eröffneten ein Lafuma-Shop in Paris, ein Lafuma-Girlie-Shop in Annecy sowie der Online-Shop des Unternehmens.
Preise wie der "Observateur du Design", der ISPO für den Eco Bag, oder der "Enterprise & Environment"-Preis für den "Relaxing Chair" zeigen, dass das Konzept des Unternehmens umweltfreundliche Materialien sowohl mit Design, als auch mit Qualität zu verbinden aufgeht.
Die Umweltverträglichkeit der Lafuma-Produkte ist garantiert. Die Kontrolle beginnt bereits bei der Auswahl der Rohmaterialien. Bei der Produktion von Lafuma-Produkten werden nur ökologische Materialien verwendet. Auch beim Transport der Rohmaterialien sowie bei dem der fertigen Produkte wird darauf geachtete, dass es sich um einen "sauberen Transport" handelt. Recyclebare Komponenten, sorgen nicht nur dafür, dass ein Produkt stark, attraktiv und hochqualitativ ist, sondern stellen darüber hinaus auch noch seine Umweltverträglichkeit sicher. 1998 tat sich Lafuma mit dem WWF zusammen, um Produkte verkaufen und promoten zu können, die das Panda-Label tragen. Auch das "Pure Leaf"-Angebot des Unternehmens, das sich ausschließlich aus umweltfreundlichen Produkten zusammensetzt, kombiniert seit 2002 Stil und Komfort mit Umweltbewusstsein. Die Aktivitäten der Lafuma-Group spiegeln ihr Interesse an der Umwelt deutlich wider. So ist Lafuma nicht nur Partner und Sponsor von Umweltverbänden, wie dem "France Nature Environnement und dem WWF, sondern hat darüber hinaus den "United Nations Global Pakt unterschrieben, einen Vertrag, der zwischen der UN und den Unternehmen abgeschlossen wurde, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten.
Die Lafuma-Freizeitmöbel wurden wie alle Produkte kompromisslosen Qualitätstests unterzogen und entsprechen dem europäischen Standart der NF EN 581 oder sind TÜV- und GS-geprüft. Lafuma bietet abwechslungsreiche und flexible Gartenmöbelangebote für jede Jahreszeit. Passend zu den Garten- und Freizeitmöbeln bietet ihnen Lafuma eine Menge verschiedener Accessoires und Ersatzteile um maximalen Komfort und Haltbarkeit zu garantieren. Auch ein guter Service nach dem Kauf ist für Lafuma eine Selbstverständlichkeit. Auf alle Lafuma-Gartenmöbel gibt es eine Garantie von zwei Jahren gegen Herstellungsfehler. Alle Freizeitmöbel von Lafuma werden in Drône in Frankreich produziert. Das ist der Ort, an dem das Unternehmen 1930 zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte.
Eine vielfältige Auswahl der Lafuma-Freizeitmöbel finden sie auch im Giardino-Onlineshop. Hier können Sie aktuelle Angebote wahrnehmen und ihre Gartenmöbel ganz bequem von zu Hause aus bestellen. Auch die passenden Accessoires sind in unserem Shop erhältlich.
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