Strandkörbe


Der Strandkorb gilt als Phänomen deutscher Strände. Nirgends sonst auf der Welt ist er so häufig anzutreffen wie an deutschen Küsten und ist damit fester Bestandteil der deutschen Strandkultur.

Das sich der Strandkorb durchgesetzt hat, hängt auch mit den klimatischen Bedingungen an Nord- und Ostsee zusammen, so schützt ein Strandkorb vor Wind, Regen, Sandverwehungen und Sonne und kann daher bei jedem Wetter ideal genutzt werden. Der Strandkorb steht symbolisch für Urlaub am Meer – Wäre es da nicht schön, sich dieses Urlaubsgefühl auch in den eigenen Garten zu holen?

Strandkörbe für den privaten Garten werden immer beliebter. Kein Wunder, denn der Strandkorb ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit. Das maritime Design wertet jeden Garten optisch auf, bietet ein schattiges Plätzchen bei Sonne und Schutz bei Regen und Wind. Der Vorteil eines Strandkorbs als Sonnenschutz ist, dass sich der Strandkorb, ähnlich wie der Sonnenschirm, je nach Stand der Sonne drehen lässt, dabei aber weiterhin den Blick auf den Himmel gewährt. Je nach Eintellung der Markise lässt sich regeln, ob Sie mehr Sonne oder mehr Schatten möchten.

Die Ausstattung


Zwar gibt es immer mehr Sonderanfertigungen – mit integrierter Beleuchtung, Kühlschrank oder Musikanlage – Der traditionelle Strandkorb ist aber immer ähnlich aufgebaut: Eine überdachte Sitznische für zwei Personen, dessen Rückenlehne in verschiedene Liegepositionen absenkbar ist, zwei ausziehbare Fußkästen, die Sonnenmarkise und die kleinen Klapptischchen an den Seiten sind bei fast jeder Strandkorbausführung Standard.

Die meisten Strandkörbe sind aus Flechtwerk gefertigt. Wo früher hauptsächlich Rattan zum Einsatz kam, wird heute auf Polyrattan gesetzt. Dieses Material aus dem Kunststoff „Polyethylen“ ist von echtem Rattan kaum zu unterscheiden, dabei jedoch deutlich witterungsbeständiger als der Naturstoff. Kaum jemand hat Platz um einen Strandkorb über den Winter im Innenraum zu lagern, der Korb aus Polyrattan bleibt auch im Außenbereich viele Jahre schön.

Es gibt Strandkörbe die noch zusätzlich im Innenraum mit imprägniertem Markisenstoff oder PVC-Folie verkleidet sind. Bei diesen Modellen sollte aber beachtet werden, dass die Oberflächen bei starker Witterung schnell fleckig und abgenutzt aussehen. Ideal sind daher Strandkörbe, bei denen Polster und Bezüge komplett abnehmbar sind. So können sie Ihre Auflagen zum einen vor Witterungseinflüssen schützen und zum anderen bei Bedarf waschen.

Unterschieden wird bei Strandkörben zumeist die Nordseeform und die Ostseeform. Obwohl ähnlich ausgestattet, unterscheiden sich die Modelle in Ihrem Design. Die Ostseeform ist insgesamt runder und hat eine gebogene Haube. Die Nordseeform hingegen ist kantiger, hat gerade Seiten und wirkt insgesamt kastenförmiger. Die Ostseeform gilt als die traditionelle Strandkorbform, da sie weicher wirkt. Die Form sagt allerdings nichts über den Standplatz des Strandkorbs aus, sowohl an Nord-als auch Ostsee sind beide Formen zu finden.

Die meisten Strandkörbe sind Halblieger, das heißt ihre Rückenlehne ist bis zu 55 Grad nach hinten verstellbar. Einige Modelle werden allerdings auch als Liegemodelle mit bis zu 90 Grad Absenkung angeboten.

Der erste Strandkorb


Als Erfinder des ersten Strandkorbs gilt heute Wilhelm Bartelmann (1845-1930), obwohl es bereits frühere Dokumente über Strandkörbe an deutschen Stränden gibt. So gilt ein Musterbuch des Korbmachers Ernst Karl Nikolaus Freese von 1871 als das früheste Dokument über die Existenz eines Strandkorbs.

Der Rostocker Wilhelm Bartelmann griff die bereits existierenden Ideen und Entwürfe 1882 auf und entwickelte sie weiter, er gilt daher zu Recht als Erfinder des heute üblichen Strandkorbs. Anfangs war der Bartelmannsche Strandkorb lediglich ein Einzelstück, eine Auftragsarbeit für eine an Rheuma leidende Dame, die auf einen gemütlichen Strandurlaub in Warnemünde nicht verzichten wollte. Doch nur wenige Jahre später gehörte der Strandkorb zum Standardinventar an Deutschlands Küsten.

Lagerung und Reinigung


Wie bereits erwähnt ist Polyrattan sehr langlebig und witterungsbeständig. Um Ihren Strandkorb aber so lange wie möglich schön zu halten, empfiehlt sich bei starker Witterung und Kälte eine geeignete Schutzhülle, diese gibt es passgenau eigens für Strandkörbe. Polster und Auflagen sollten während der kalten Jahreszeit im Innenbereich gelagert werden.

Bei Verschmutzungen lassen sich abnehmbare Polster leicht waschen, das Strandkorbgestell aus Polyrattan kann einfach mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden. Achtung: Bei echtem Rattan ist dies nicht zu empfehlen, da große Wassermengen die Fasern beschädigen können.

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